Wappen der Hamburgischen Bürgerschaft

Dr. Christel Oldenburg MdHB

Nachrichten von Dr. Christel Oldenburg

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu wechselnden Themen.

03.05.2022

Zukunft der RV Bille: Rot-Grün sagt umfassende Hilfe zu

27.04.2022. Damit die Rudervereinigung Bille an ihrem Standort am Billebogen bleiben oder auf ein neues und gleichwertiges Grundstück ziehen kann, hat die Bürgerschaft im Jahr 2017 Mittel in Höhe von 450.000 Euro bereitgestellt. Diese, im Sanierungsfonds 2020 vorgesehene Summe, wurde bisher nicht abgerufen, da Konflikte um die Zukunft des Grundstücks noch nicht beigelegt sind. Damit die Gelder weiterhin für den Verein zur Verfügung stehen, streben die rot-grünen Regierungsfraktionen mit einem gemeinsamen Antrag eine Umwidmung des Betrags an (siehe Anlage). Dieser sieht auch vor, die RV Bille bei der möglichen Suche nach einem Ersatzstandort zu unterstützen. Über den rot-grünen Antrag wird heute in der Bürgerschaft abgestimmt.

Dazu Carola Veit, Abgeordnete der SPD-Fraktion Hamburg aus Rothenburgsort: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Hamburg stromaufwärts an Elbe und Bille weiterzuentwickeln und dabei die gewachsenen Strukturen vor Ort zu berücksichtigen. Die in der Tradition der Arbeiterruderbewegung entstandenen Vorgängervereine der Rudervereinigung Bille sind bis heute ein liebevolles Kleinod in einer industriell geprägten Umgebung. Mit viel Liebe und Engagement pflegt der Verein sein Zuhause an der Grünen...[mehr]

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03.05.2022

Größter S-Bahn-Ausbau seit Jahrzehnten: Linienführung und Fahrzeiten optimieren

08.04.2022. Hamburgs S-Bahn soll pünktlicher und zuverlässiger werden. Um den geplanten Ausbau des S-Bahnnetzes zuverlässig, belastbar und attraktiv umsetzen zu können, sollen nun Linienführung sowie Fahr- und Haltezeiten überprüft und optimiert werden. Dies sieht ein Antrag von SPD und Grünen zur nächsten Bürgerschaftssitzung am 13. April vor. Ziele sollen dabei sein, eine höhere Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit des S-Bahn-Betriebs zu erreichen, Reisezeiten zu optimieren und die Linien klar und intuitiv zu führen, um so ein größeres Angebot und mehr Kapazität zu schaffen und hierdurch zusätzliche Fahrgäste gewinnen zu können.

Dazu Ole Thorben Buschhüter, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Der Erfolg der Mobilitätswende und der Umstieg auf Busse und Bahnen hängen maßgeblich von einem attraktiven Angebot ab. Daher bauen wir auch das Hamburger S-Bahn-Netz in den nächsten Jahren mit neuen Strecken und Linien, neuen Haltestellen und dichteren Takten deutlich aus. Wir wollen, dass die S-Bahn pünktlicher und zuverlässiger wird und auch die neuen S-Bahn-Linien und Angebotsausweitungen mit einer hohen Betriebsqualität erbracht werden. Dafür kommt das seit nahezu 40 Jahren praktisch unveränderte...[mehr]

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03.05.2022

Neue Kulturtourismusstrategie bringt kreative Kraft der Kultur und großes Potenzial des Tourismus zusammen

Der Hamburger Senat hat am 5. April 2022 im Rahmen der Landespressekonferenz seine neue Kulturtourismusstrategie vorgestellt. Hamburg ist seit langem eine lebendige Kulturmetropole, die viele Reisende aus dem In- und Ausland anzieht. Insbesondere seit der Eröffnung der Elbphilharmonie hat der Kulturtourismus in der Stadt zugenommen. Um weitere kulturtouristische Potenziale zu heben, haben sich die Hamburg Tourismus GmbH, die Wirtschafts- und die Kulturbehörde zusammengeschlossen und anhand intensiver Analysen eine Strategie erarbeitet, die verschiedene Handlungsfelder und Maßnahmen aufzeigt. In einem zweiten Schritt soll das Arbeitspapier mit Vertreter:innen von Kultur und Tourismus diskutiert werden, um so fundiert Wege zu beschreiten, die den Kulturtourismus ankurbeln und die Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Kultur verstetigen.

Dazu Arne Platzbecker, tourismuspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Mit der Kulturtourismusstrategie gehen wir den nächsten Schritt und binden konsequenterweise die vielfältige und kreative Kraft dieser Stadt mit den großen Potenzialen des Tourismus enger zusammen. Insbesondere nach den schweren Entbehrungen für die Kultur und den Tourismus infolge der Corona-Pandemie freut...[mehr]

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15.02.2022

Volksinitiative »Rettet Hamburgs Grün« könnte für Hamburgs Wohnungsbau problematisch werden

Es gehört ja zum Wesen politischen Handelns, Interessenkonflikte wenn nicht perfekt aufzulösen, dann doch zumindest durch Kompromisse zu befrieden; ein solcher Kompromiss schien im vergangenen Jahr unter Dach und Fach gebracht, als der Hamburgische Senat am 22. Juni 2021 den »Vertrag für Hamburgs Stadtgrün« beschlossen hatte.

In diesem Vertrag verpflichten sich die Hamburger Behörden, die Bezirke und die öffentlichen Unternehmen trotz Baubooms und Bevölkerungswachstums zu einem Erhalt des Grünanteils in der Stadt. Der Vertrag ist Teil der Einigung, die die Bürgerschaft 2019 mit der vom NABU initiierten Volksinitiative »Hamburgs Grün erhalten« geschlossen hatte:

Die Siedlungsentwicklung in Hamburg sollte bei gleichzeitigem Schutz des Stadtgrüns möglich bleiben. Die Einigung sieht vor, dass die Stadt einen großen Prozentsatz der Fläche unter Natur- und Landschaftsschutz stellt und für die Zukunft  garantiert und Flächen des Grünen Netzes der inneren Stadt bis inkl. des 2. Grünen Rings zukünftig nicht bebaut werden – bei der Bebauung kleinerer Flächen sollten Ausgleichsmaßnahmen den Grünverlust kompensieren.

Kategorie: Kolumne

08.02.2022

Osterfeuer – ist das Brauchtumspflege oder kann das weg?

Seit geraumer Zeit schon simmert eine Debatte um das Für und Wider von öffentlichen Osterfeuern vor sich hin: Sind Osterfeuer ein geschätzter Ausdruck kultureller Traditionen im sozialen Jahreszyklus oder ein obsoletes, aus der Zeit gefallenes Spektakel, zudem noch umweltschädlich?

Auch bei uns im Bezirk Bergedorf erfreut sich die Osterfeuer-Tradition immer noch einer großen Beliebtheit, vor allem in den Vier- und Marschlanden; das mag auch daran liegen, dass in ländlichen Regionen solche Brauchtumsveranstaltungen stärker als in der Stadt der Pflege der nachbarschaftlichen Kontakte und dem lockeren Austausch untereinander dienen.

Heutzutage finden die Osterfeuer meist am Samstagabend oder Ostersonntag statt;. häufig übernehmen die Freiwilligen Feuerwehren seit Jahrzehnten die Anfuhr und das Aufschütten des Brennmaterials, desgleichen das Anzünden und die Brandwache. Dabei wird Baum- und Strauchschnittgut entzündet – viele Orte sammeln dafür sogar alte Weihnachtsbäume.

Auch wenn der Traditionsursprung in der Kirche liegt, ist der Brauch davon heute weitgehend gelöst – es handelt sich vielmehr um ein...[mehr]

Kategorie: Kolumne